New Work oder zurück an einen attraktiven Arbeitsplatz

Was tun, damit Mitarbeitende nach Corona gerne wieder ins Büro kommen?

„Back to office“ – das ist für sehr viele Unternehmen derzeit ein großes Thema. Was muss ich tun, damit die Mitarbeitenden wieder gerne ins Büro kommen? An diese Frage schließt sich die nächste Frage an: Wie gestalte ich jetzt einen attraktiven New Work Arbeitsplatz? Arbeiten im Büro bedeutet heute nicht mehr nur, schnell seine To Dos zu erledigen. Das Büro ist viel mehr: Hier trifft man Kolleginnen und Kollegen, tauscht sich aus, kollaboriert. Und tankt den Spirit und die Kultur des Unternehmens auf – der Arbeitsplatz ist ein mehr denn je ein Ort des sozialen Miteinanders.  Es gilt, diesen vorausschauend zu planen und zu gestalten.

Einrichtung und reibungslose Technik gehen Hand in Hand

Geschäftsführer, Abteilungsleiter und Teamleiter stehen also vor einer Herausforderung. Sie müssen eine kluge Einrichtungs-Lösung entwickeln, die Begegnung und gute Zusammenarbeit unterstützt, Kreativität unter den Mitarbeitenden freisetzt und Identität schafft. New Work sollte gut geplant sein. Und man sollte nicht nur an die ideale Einrichtung denken sondern auch an die leichte Bedienbarkeit sämtlicher Technik.  Plug and Play, überall W-Lan und einfach absolut gar keine Bruchstellen bei der Nutzung verschiedener Hard- und Software – das reibungslose Zusammenspiel zwischen Einrichtung und Technik ist das A und O von New Work.

In vier  Projekt-Schritten mit STREIT zum New Work Büro

STREIT inhouse bietet hierfür, in enger Abstimmung mit dem New Work Konzeptspezialisten Partner AG, einen logischen Ablaufprozess für die Planung eines modernen New Work Arbeitsplatzes an. Er ist klar strukturiert und didaktisch in vier Schritte aufgebaut. Damit unterstützt STREIT all diejenigen, die in den Unternehmen damit beauftragt sind, nach der Pandemie die eigenen Leute wieder aus ihrem Home-Office zu locken und an eine Umgestaltung der Büros denken. 

Schritt 1: Definition der Leitplanken. 

Ein Management-Workshop klärt im Vorfeld, wohin die Reise gehen soll. Fragen wie z.B. Desk-Sharing ja/nein, Budgets, offene Raumstruktur ja/nein, Beteiligungsprozess der Mitarbeiter, etc. werden geklärt. 

Schritt 2: Befragung der Mitarbeitenden.

Alle (!) Mitarbeiter werden digital über deren Arbeitsweisen und Arbeitsorte befragt. Mit dem Ziel, auf Basis dieser Erkenntnisse zum einen (mit dem neuen New Work Umfeld), die Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu erhöhen, und zum anderen, die passgenaue New Work Umgebung auf Basis der (aller!) Mitarbeiterbedürfnisse zu entwickeln. Die Beteiligung der Mitarbeitenden am Gestaltungsprozess ist eminent wichtig. So erreicht man die höchste Akzeptanz  und auch das beste Ergebnis.

Schritt 3: Workshop mit Mitarbeitenden 

Die Ergebnisse von Schritt 2 werden vertieft. Ein bis zwei Repräsentantinnen  und Repräsentanten jeder Abteilung machen mit und bringen ihre Möblierungsideen, Wünsche und Bedürfnisse ein einem moderierten Workshop  ein. Besprechungsräume, Arbeitsplätze, ergonomische Tische, Garderobe, Kollaboration, Lounge, Technik, Cafeteria, Geräuschkulisse, Teeküche, Think Tank, Rückzugsorte – all das wird hier erörtert. In diesem Stadium wird definiert, was die Mitarbeiter und das Unternehmen benötigen, damit die Abläufe „flutschen“. 

Schritt 4: Planung.

Jetzt kommt der erste Umsetzungsprozess, Architekten und Inneneinrichtungsexperten machen sich ans Werk. Auf Grundlage der o.g. Schritte 1-3 entwerfen sie nun die Büroflächen sowie eine Farb- und Bildsprache, Raumakustik inklusive. 

Wichtig: Spielregeln des Zusammenarbeitens

New Work funktioniert nur, wenn alle die Spieregeln des Zusammenarbeitens beachten. Dies ist insbesondere in offenen Raumstrukturen unerlässlich.  Jedes Unternehmen ist individuell und funktioniert nach einer eigenen Kulturlogik. Deshalb müssen Spielregeln individuell erarbeitet werden. In ihnen sollen sich die eigene Kultur und das gemeinsame Miteinander spiegeln. 

Idealerweise wird ein Spielregelworkshop von einem „Externen“ moderiert. STREIT moderiert dies sehr gerne für die Kunden. Wer mehr dazu erfahren will, dem sei hier der Blogbeitrag von Marc Rücker von der Uni Erlangen ans Herz gelegt:  Aktivitätsbasierte Arbeitsplatzkonzepte richtig verstehen

Was ist der Mehrwert eines gut geplanten New Work Arbeitsplatzes?

Die Vorteile von New Work liegen auf der Hand: Zufriedene Mitarbeitende sind seltener krank und bleiben gerne im Unternehmen. Niedriger Krankenstand und niedrige Fluktuation bedeuten weniger Ausgaben. ​Und zufriedene Mitarbeitende, die sich im Unternehmen wohl fühlen, arbeiten gerne, sind motiviert und steigern den Umsatz. Mit New Work Arbeitsplätzen steigt letztendlich die Wettbewerbsfähigkeit und damit die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens nachhaltig!

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