Impressionen vom Event "Arbeitswelten neu denken - nachhaltig, flexibel, zirkulär" | 22. September 2026

Rückblick auf eine Veranstaltung mit Weitblick
Die Arbeitswelt verändert sich rasant. Neue Anforderungen an Flexibilität, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung stellen Unternehmen, Planer und Entscheider vor grundlegende Fragen: Wie sehen zukunftsfähige Bürowelten aus? Welche Rolle spielt Kreislaufwirtschaft in der Innenarchitektur? Und wie gelingt der Wandel von linearem Einrichten hin zu echten zirkulären Konzepten?
Am Dienstag, den 22. September luden wir gemeinsam mit Vepa the furniture factory herzlich zur Vormittagsveranstaltung "Arbeitswelten neu denken - nachhaltig, flexibel, zirkulär" nach Waldkirch in die FABRIK SONNTAG ein.

Zirkularität von allen Perspektiven beleuchtet
Architekt:innen und Interessierte erhielten Impulse aus unterschiedlichen Perspektiven: vom Profisport über den Endkunden und Handel bis hin zum Hersteller. Konkrete Praxisbeispiele und innovative Ansätze zeigten, welche Rolle zirkuläre Konzepte bei der Gestaltung zukünftiger Arbeitswelten spielen können. Beim abschließenden Networking diskutierten die Teilnehmenden gemeinsam mit den Expert:innen darüber, wie Prinzipien der Kreislaufwirtschaft bereits heute in die Planung und Gestaltung von Arbeitswelten einbezogen werden können.
Die Veranstaltung wurde von der Architektenkammer Baden-Württemberg mit 2,5 Fortbildungspunkten bewertet.

Denkanstöße, Begegnungen und Austausch
Die Agenda umfasste folgende Impulsvorträge:
- Keynote-Impuls „Nachhaltigkeitskonzept des SC Freiburg", Tobias Rauber, Leiter Nachhaltigkeit beim Sport-Club Freiburg e.V.
- Hersteller-Impuls „Wie aus alten Büromöbeln neue Arbeitswelten mit echtem Impact entstehen. Am Beispiel: Nationale Nederlanden Rotterdam, das bisher umfassendste zirkuläre Einrichtungsprojekt“, Felix Wenzel, Gebietsverkaufsleiter Süddeutschland bei Vepa the furniture factory
- Fachhändler-Impuls „Möbel zirkulär managen“, Nico Holbein, Leitung Circular Office Solutions bei Streit Service & Solution GmbH & Co. KG
- Betreiber-Impuls „Zukunftsfähige Räume gestalten – Erfahrungen aus der Fabrik Sonntag“, Danijel Cubelic, Geschäftsführer bei der FABRIK SONNTAG
Gemeinsam eine Mission: Zirkuläre Büroeinrichtungen
Wie lassen sich bestehende Ressourcen sinnvoll nutzen, ergänzen und gleichzeitig moderne Arbeitswelten gestalten? Genau diese Frage stand im Mittelpunkt unserer gemeinsamen Veranstaltung mit Vepa in der Fabrik Sonntag in Waldkirch.
Entstanden ist die Idee zum Event aus einem Projekt, das uns bereits verbindet: Bei der Gestaltung der Fabrik Sonntag entwickelten STREIT und Vepa gemeinsam ein zirkuläres Einrichtungskonzept. Dabei wurde geprüft, wie vorhandene Möbel weitergenutzt und sinnvoll in die neue Büroeinrichtung integriert werden können. Statt ausschließlich neu zu planen, rückten der vorhandene Bestand und dessen weitere Nutzung in den Fokus. Mit Vepa, einem niederländischen Hersteller von Büro- und Objektmöbeln, haben wir dabei einen Partner an unserer Seite, für den Kreislaufwirtschaft ein wichtiger Bestandteil der Produktentwicklung und Produktion ist. Im Mittelpunkt stehen funktionale und langlebige Lösungen für moderne Arbeitsumgebungen.
Mit der FABRIK SONNTAG fand die Veranstaltung folglich in einer Location statt, in der zirkuläre Bürogestaltung direkt erlebbar wird. Der Unternehmenscampus in Waldkirch verbindet Arbeiten, Austausch und Begegnung unter einem Dach. Bei einer Führung durch die Räumlichkeiten konnten die Teilnehmenden das gemeinsam von STREIT und Vepa entwickelte Einrichtungskonzept kennenlernen und erfahren, wie vorhandene Möbel in die Gestaltung der Arbeitsbereiche einbezogen wurden.
Unterschiedliche Blickwinkel, aber ein klares Fazit für die Arbeitswelt von morgen
Was diesen Vormittag besonders gemacht hat, war die Verbindung unterschiedlicher Perspektiven: Der SC Freiburg gab Einblicke in sein Nachhaltigkeitskonzept, die Fabrik Sonntag zeigte Erfahrungen mit zukunftsfähigen Räumen und Vepa verdeutlichte aus Herstellersicht, wie gebrauchte Büromöbel erneut eingesetzt und aufbereitet werden können. Wir bei STREIT führen diesen Gedanken mit unseren Circular Office Solutions weiter.
Denn Möbel ressourcenschonender herzustellen ist das eine. Bestehende Möbel möglichst lange zu nutzen und im Kreislauf zu halten, das andere. Die Grundlage dafür ist Transparenz: Welche Möbel sind vorhanden, wo befinden sie sich und in welchem Zustand sind sie? Eine strukturierte, digitale Inventarisierung macht den Bestand sichtbar und schafft eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die nächsten Schritte: weiterverwenden, reparieren, aufbereiten oder neu beschaffen.
So können vorhandene Ressourcen gezielter genutzt, Nutzungsdauern verlängert und Neubeschaffungen dort vermieden werden, wo bestehende Möbel weiterhin eingesetzt werden können. Gerade in sich wandelnden Arbeitswelten und Coworking-Konzepten unterstützt dieser Ansatz dabei, Flexibilität, Wirtschaftlichkeit und Zirkularität zusammenzudenken.
Unsere zentrale Erkenntnis: Die Arbeitswelt von morgen braucht nicht nur nachhaltiger konzipierte Möbel, sondern vor allem einen bewussteren und zirkulären Umgang mit dem vorhandenen Bestand.
Mehr zum Thema "Circular Office Solutions" erfahren sie hier.
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