Rekord: Streit erstmals über 40 Mio. Euro Umsatz

Hausach, 15. Januar 2015.

Rückblick auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr in der Bürobranche

Geschäftsführung bedankt sich mit Prämie bei allen Mitarbeitern

Zur Jahresauftakt-Veranstaltung in Hausach konnte die Geschäftsführung von Streit Service & Solution auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Der führende Bürodienstleister im Südwesten Deutschlands erreichte mit 40,5 Millionen Euro Umsatz sein bestes Ergebnis. Damit wurde der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um fünf Millionen Euro gesteigert. Auch für die über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutet dies ein Grund zur Freude. Sie erhalten als Dank für ihre Leistung eine Prämie von je 400 Euro.
Neben der Jahresbilanz wurden auf dem Kick Off u.a. auch ein neues Qualitätsmanagement System sowie ein leistungsbezogenes, neues Vergütungsmodell vorgestellt.

Mit dem erfolgreichen Jahresabschluss 2014 hat Streit Service & Solution seine anspruchsvollen Wachstumsziele fast erreicht.
„Dieser Rekordumsatz ist einmalig in unserer Geschichte. Wir haben die 40 Millionen Grenze geknackt und einen deutlichen Gewinn erzielt. Darauf dürfen wir stolz sein“, so Geschäftsführer Rudolf Bischler. Die Zahlen sind das Ergebnis eines Stabilisierungsjahres, das vor allem durch eine konsequente Produktivitätsverbesserung gekennzeichnet war. „Streit hat sich auf das Wesentliche konzentriert“, so Rudolf Bischler. Er bedankte sich bei allen Mitarbeitern für ihr Engagement und ihre Leistung. Durch den deutlichen Gewinn konnte er einen Sonderbonus in Höhe von 400 Euro pro Person zusagen.

2014 bestätigt erstmals erfolgreiche Umwandlungsprozesse

Investitionen in Höhe von 1,25 Millionen Euro waren 2014 vor allem im Bereich EDV und im Umbau der Firmenzentrale Hechtsberg in Hausach getätigt worden. Konsolidierung und Stabilisierung standen aber im Vordergrund. Im vergangenen Jahr sind die Ergebnisse der tiefgreifenden Veränderungsprozesse im Unternehmen, die vor einigen Jahren gestartet wurden, erstmals deutlich messbar. „Wir haben den richtigen Weg eingeschlagen. Alle Maßnahmen greifen“, so Bischler weiter, „Streit wird weiter wachsen“.

Neu: Erfolgsorientierte Entlohnung für alle Streit-Mitarbeiter

Teil der Erfolgsstrategie wird auch ein neues, leistungsbezogenes Vergütungssystem sein. „Es ist ein weiterer Schritt zu mehr Wachstum. Alle Mitarbeiter sollen vom Erfolg profitieren“, so Bischler. Das neue Vergütungsmodell wurde detailliert auf der Kick Off-Veranstaltung vorgestellt. Es sieht eine Grundvergütung und eine variable Leistungsvergütung vor und wird ab Mai eingeführt. Es bedeutet für viele Mitarbeiter bereits ab diesem Jahr eine Gehaltserhöhung.

Streit office

Dem Geschäftsbereich Bürobedarf gelang im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von 12,9%. Eine offensive und erfolgreiche Neukunden-Akquise trug maßgeblich zum Gewinn bei. Der Ausbau im Produktportfolio sowie im Dienstleistungsbereich zeigte ebenfalls Wirkung. „Wir sind bestens aufgestellt“, so Reiner Betz, Leiter der Business Unit Streit office. Er erwartet für das laufende Jahr weitere Gewinnsteigerungen, da aktuelle Angebote und Investitionen, so u.a. für einen neuen Online-Shop, sich künftig auszahlen werden.

Streit systec

Im Geschäftsbereich Bürotechnologie vollzieht der Markt einen starken Wandel. „Doch wir verändern uns schneller als der Wettbewerb“, so Tim Haas, Business Unit Leiter von Streit systec, „und das ist unser Vorteil“, so Tim Haas weiter. Streit systec hat sich einen überregionalen Ruf als Kompetenzcenter für Informations-Management aufgebaut. „Dies ist unser Alleinstellungsmerkmal. Außerdem bieten wir den besten Service im Südwesten Deutschlands, unsere Prozesse laufen rund, wir haben kaum Reklamationen. Die großen Veränderungen haben wir hinter uns. Jetzt können wir durchstarten“, so Tim Haas. Streit systec hat ein Umsatzplus von 15,9 % erwirtschaftet.

Streit inhouse

Der Geschäftsbereich Büroeinrichtung verzeichnet ebenfalls ein Umsatzplus im zweistelligen Bereich (11,7 %). Durch den Umbau der Zentrale zu einer modernen und attraktiven open space Arbeitswelt sind auch hier „sehr gute Perspektiven zu erwarten“, so Rudolf Bischler, der zugleich Leiter der Business Unit Streit inhouse ist. „Unsere Arbeitswelt ist künftig auch ein starkes Akquise-Instrument, das durch Design und Funktionalität überzeugt. Sie ist Abbild unserer Unternehmenskultur und zeigt Arbeitsplätze, an denen sich alle wohlfühlen und ihr Bestes geben“, so Bischler.

Beiräte sprechen über Compliance, Arbeitsplatzkultur und Nachhaltigkeit

Die Beiräte Peter Bosenius (Testo AG), Hanns-Peter Cohn (Vitra AG) und Rudolf Kast (Kast Personalmanufaktur) begleiten seit rund zwei Jahren die Veränderungsprozesse im strategisch-operativen Bereich von Streit Service & Solution. Sie unterstrichen auf der Kick Off-Veranstaltung das außergewöhnlich gute Jahresergebnis von Streit in einem schwierigen Marktumfeld. Gerade deswegen sei Wachstum so wichtig, betonte Peter Bosenius und stellte das neue Compliance-System vor, das demnächst bei Streit installiert wird und eine Orientierung bietet hinsichtlich Haftung und Sicherheit. Hanns-Peter Cohn hob das breitgestreute Portfolio von Streit hervor, das sowohl Produkte als auch Kunden betrifft, und bescheinigte Streit ein nachhaltiges und authentisches Handeln. Rudolf Kast erläuterte den aktuellen Stand zur Arbeitnehmerbefragung Great Place To Work und stellte eine hohe Zufriedenheit unter der Belegschaft fest. Sein Fazit. „Streit ist ein attraktiver Arbeitgeber“.

Qualitätsmanagement und Prämierung von Verbesserungsideen

Mit der Einführung eines neuen Qualitätsmanagement-Systems (QMS) geht Streit konsequent den Weg der Umstrukturierung und Verbesserung von Betriebsabläufen weiter. „Qualität ist eine Überlebensstrategie und bedeutet Fehlervermeidung als Basis für eine dauerhafte Kundenzufriedenheit“, so Peter Navarro, Leiter Kundenservice/Materialwirtschaft, der das QMS vorstellte. „Je früher wir die Wünsche der Kunden entdecken, desto schneller können wir reagieren“, so Navarro weiter. Die Umsetzung des QMS erfolgt in den kommenden 18 Monaten.
Im Rahmen des betrieblichen Vorschlagswesens prämierte die Geschäftsführung schließlich die Ideen und Verbesserungsvorschläge von Mitarbeitern. Der firmeninterne Wettbewerb führte zu über 375 Ideen, von denen rund die Hälfte prämiert wurde. Die Sieger mit den meisten Ideen pro Kopf stammen aus dem Team Einkauf. Sie dürfen sich über eine Teamprämie freuen