Erneuter Rekordumsatz

Neues Logistikzentrum mit doppelter Fläche geplant

Noch nie dagewesenes Umsatzplus sorgt beim Kick Off für Jubel

Die diesjährige Kick Off Veranstaltung der Streit Gruppe in Hausach gab Anlass zu großer Freude: Der führende Bürodienstleister im Südwesten Deutschlands präsentierte abermals einen Rekordumsatz, der jedoch einmalig in der bisherigen Firmengeschichte ist. Streit Service & Solution erreichte über 53 Millionen Euro und liegt damit um rund 12 Prozent höher als im Vorjahr 2017. Streit wird weiter wachsen und plant daher eine deutliche Vergrößerung der Logistikzentrale. Der Standort des Neubaus ist derzeit noch in der Prüfung. Für das großartige Engagement der Mitarbeiter bedankte sich die Geschäftsleitung mit einer Erfolgsprämie.

Hausach, 18. Januar 2019. Im feierlichen Rahmen beging Streit die diesjährige Jahresauftaktveranstaltung zusammen mit rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die einzelnen Teams und ihre Leistungen wurden diesmal besonders in den Vordergrund gerückt. Denn sie hatten im vergangenen Jahr für ein fulminantes Ergebnis ihrer Firma gesorgt.

Rekordzuwachs dank engagierter Mitarbeiter

Geschäftsführer Rudolf Bischler betonte die erfolgreiche Teamleistung der Mitarbeitenden, die maßgeblich zu diesem außergewöhnlichen Erfolg beigetragen haben. „Eine Umsatzsteigerung von 5,5 Millionen Euro – das ist ein klasse Ergebnis und eine fantastische Teamleistung“, so Bischler. „Das geplante Umsatzziel wurde deutlich übertroffen.“ Streit schüttet als Dank erstmals eine umsatzorientierte Erfolgsprämie aus. Zusätzlich erhalten alle Mitarbeitenden jeweils 300 Euro.

Rudolf Bischler unterstrich die Wertekultur, die Streit in den letzten Jahren bewusst etabliert hat. „Wir dürfen stolz sein auf unsere gelebte Kultur des Umgangs miteinander. Als Arbeitgeber haben wir zum vierten Mal ein sehr gutes Ergebnis bei den Umfragen für Great Place To Work erhalten. Wir sind auf einem sehr hohen Niveau und das werden wir weiterentwickeln“, so Bischler.

Streit setzt für die gesamte Bürodienstleistungsbranche derzeit Benchmarks. „Wir wollen definitiv Vorreiter unserer Branche werden“, so Bischler, „es geht um die Digitalisierung unsres Geschäftsmodells und um permanente Prozessoptimierung. Unser e-Business wird weiter wachsen. Unsere Umsatzziele steigen ebenfalls.“ Streit hatte 2013 einen Umsatz von 35 Millionen Euro und konnte sich in den letzten fünf Jahren um rund 50 Prozent steigern.

Bürobedarf, Büroeinrichtung und Bürotechnologie liegen weit über Plan

Alle drei Business Units konnten im vergangenen Jahr ihren Erfolg vom Vorjahr -trotz eines harten Wettbewerbs - deutlich ausbauen.

Streit office: Neue Kunden und neue Vertriebsregionen führten bei Streit office zu einer Umsatzsteigerung um neun Prozent. Die Steigerung liegt weit über Plan. Die Weiterentwicklung von Sortiment und Strategie im Bereich Bürobedarf wird auch im kommenden Jahr Wachstum generieren.

Streit inhouse: Der Spezialist für Büroeinrichtungen konnte mit einer Umsatzsteigerung von über 17 Prozent ein außergewöhnliches Ergebnis präsentieren. Mit der Übernahme des Karlsruher Einrichters Hief + Heinzmann im Herbst 2017 konnten zudem wertvolle Synergien geschaffen werden. Am Standort Freiburg sorgte außerdem der Umzug in die umgebauten Lokhallen im Kreativpark für neue Kunden.

Streit systec: Im Bereich Bürotechnologie lag das Ergebnis mit einer Umsatzsteigerung von über zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr auf einem noch nie dagewesenen Rekordniveau. Auch hier konnte das Auftrags- und Servicevolumen durch bestehende sowie neue Kunden deutlich ausgebaut werden. So intensivierte Streit systec die bisherige Zusammenarbeit mit der Edeka Südwest und betreut außerdem erstmals auch das Innenministerium Baden-Württemberg.

Belegschaft mit hohem Engagement

Die einzelnen Teams, von den Azubis über das Controlling und den Einkauf bis hin zur Materialwirtschaft, Servicetechnik und zum Vertrieb – sie alle stellten auf dem Kick Off ihr Unternehmen, ihre Leistungen und vor allem ihre Begeisterung vor. Der Vertrieb geht zunehmend über die Landesgrenzen hinaus. Durch die agile Organisationsstruktur und die Freiheit der Entscheidung wachsen alle Teams zur Höchstform. „Wir alle haben 2018 einen verdammt guten Job gemacht“, so der Sprecher der Mitarbeitervertretung. Die hohe Identifikation mit dem Unternehmen führte wie schon in den Vorjahren zu einer hohen Leistungsbereitschaft. „Wir haben so viel gerissen wie noch nie“ oder „Wir haben als Team immer über 100 Prozent gegeben“ – mit diesen Statements auf dem Kick Off kommentierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begeistert ihren Einsatz. Selbst die Auszubildenden stellten in ihrer Präsentation fest: „Wenn es brennt, dann vertreten wir zur Not eine ganze Abteilung“. Die hohe Einsatzbereitschaft „ist wesentlicher Teil unseres Erfolges“, so Rudolf Bischler, der der gesamten Belegschaft seinen Dank aussprach.

Neues Logistikzentrum

Der Erfolg hat Konsequenzen: Aufgrund einer extrem hohen Lagerauslastung und damit beengten räumlichen Verhältnissen sieht sich Streit gezwungen, ein neues Logistikzentrum zu bauen. In den letzten Jahren wurden bereits zusätzliche Flächen angemietet. Streit benötigt 11.500 qm Fläche.

Für den Neubau bieten sich derzeit das Areal am Hechtsberg in Hausach sowie der Kinzigpark Gengenbach an. Derzeit werden beide Optionen geprüft. Die Entscheidung fällt im Sommer diesen Jahres. Mit dem Ja zu einem Neubau hat sich Streit für seine Kernkompetenz in der Logistik entschieden. „Wir sehen darin eine große Chance, ein Potenzial, das wir nutzen wollen“, so Geschäftsführer Rudolf Bischler. „Unsere Logistik und das Know-how, das wir hier seit vielen Jahren haben, wollen wir behalten und nicht outsourcen. Der Neubau – egal an welchem Ort – wird ein Meilenstein in unserer Firmengeschichte werden.“ Geplanter Baubeginn ist im Frühsommer 2020.