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Das Office nach Corona

Roundtable mit Experten von Great Place to Work und Streit Service & Solution

 

Die Experten sind sich einig. Das Homeoffice wird ein Teil unserer künftigen Arbeitswelt. Doch wie sieht die Arbeitswelt nach Corona aus? Wie werden wir die Zusammenarbeit künftig gestalten? Und wie kann das Büro für die Mitarbeitenden zur Kulturtankstelle werden und zur Mitarbeiterbindung beitragen? Diesen und weiteren Fragen rund um die Arbeitswelt der Zukunft ging man im gemeinsamen online-Roundtable auf den Grund.

 

Hausach, 03.08.2020: Das Forschungsinstitut Great Place to Work und der Hausacher Bürodienstleister Streit hatten zum gemeinsamen Workshop Ende Juli eingeladen. Breits kurz nach Veröffentlichung war die Online-Veranstaltung mit über 100 Teilnehmern ausgebucht. Die Experten waren sich einig: „Wir können die Krise als Chance nutzen, um uns für neue Arbeitsmodelle zu öffnen und uns für die Zukunft vorbereiten“. „Wir werden eine neue, veränderte Unternehmenskultur mit und nach Corona benötigen“ eröffnete Andreas Schubert, geschäftsführender Gesellschafter, Great Place to Work. „Digitalisierung und eine neue Art der Führung sind zentrale Themen, um auch in der Zukunft erfolgreich zu agieren.“ so Schubert weiter.

Aus mehreren Studien geht hervor, dass sich die Arbeitnehmer künftig weitere Homeoffice-Möglichkeiten wünschen. Andreas Schubert stellt hierzu 5 Thesen auf.

Das Homeoffice wird „New Normal“ und ein echter Konkurrent zur Arbeit

Ein fehlendes Homeoffice-Angebot kann in Zukunft ein Wettbewerbsnachteil am Arbeitsmarkt sein. Unternehmen und HR wird durch die neue Flexibilisierung gefordert, denn die Flexibilität fordert verstärkt betriebliche Regelungen und Vereinbarungen.

Abgestimmte digitale Tools und Infrastruktur sind Voraussetzung

Die Systeme müssen das hybride Arbeiten (Homeoffice und Büro) unterstützen. Insgesamt wird von steigenden Investitionen in IT-Infrastruktur ausgegangen

Anstelle von Präsenzkultur tritt Vertrauenskultur

Die Führung durch Kontrolle wird in der neuen dezentralen Struktur nicht mehr funktionieren. Agile Arbeitsweisen sind daher mehr denn je gefordert. Unternehmen müssen Führungskräfte unterstützen, eine neue Kultur zu etablieren, die Mitarbeitende für eine höhere Eigenverantwortung und -steuerung und -entscheidung unterstützt.

Das schönste Büro wird zur leeren Hülle, wenn die Kultur dazu nicht stimmt.

Damit das funktioniert müssen NewWork und neue Raumkonzepte mit der Entwicklung der Unternehmenskultur einhergehen. Parallel zur Konzeption neuer Räume muss auch die Kultur systematisch entwickelt werden. Mitarbeitende müssen hierbei befragt und eingebunden werden.

Das Büro muss zur KulturTankstelle werden, wo Unternehmenswerte durch gute Interaktion erlebbar wird

Hierzu sollte der Raum die Beziehungsqualität (Begegnung, Austausch, Innovation aber auch Raum für vertrauliche Gespräche) unterstützen und die Unternehmenskultur sollte im Raum spürbar sein (Architektur, Möblierung, Arbeitsplatzgestaltung, Raumangebote, Bilderwelt)

Und was bedeutet dies nun auf die Gestaltung der Büros der Zukunft? Clemens Imberi, Leiter der Business Unit Streit inhouse, ist sich sicher: „Wir brauchen unsere Büros als Kulturtankstelle und soziale Heimat der Arbeitnehmer“. Hier sollen sich die Mitarbeitenden in erster Linie wohlfühlen. Aber es geht auch um den wichtigen sozialen Kontakt untereinander und den kollegialen Austausch. Durch die zunehmende Flexibilisierung, Etablierung von agilen Arbeitsweisen und erforderlicher Kreativität müssen auch die Raumkonzepte den Anforderungen gewachsen sein. „Wir sehen die Zukunft in Multispace-Büros“, so Clemens Imberi, „Büroflächen, welche, je nach Anforderung einfach und flexibel auf die jeweiligen Bedürfnisse adaptiert werden können.“ Doch nur alleine die Gestaltung der Büroräume reicht nicht aus. Das Thema Digitalisierung ist zwingend für ein stimmiges Gesamtkonzept erforderlich. Angefangen von einer perfekten WLAN-Ausleuchtung im gesamten Raum über Datensicherheitskonzepten und workflowbasiertem Dokumentenmanagement bis hin zu digitalen Raumbuchungssystemen und Collaboration-Tools müssen die Arbeitswelten der Zukunft digital gestärkt werden.

Und schließlich sollten die Arbeitswelten der Zukunft „C-Safe“, also Corona-sicher gestaltet werden. Hierzu wurden von Clemens Imberi verschiedene Ansatzpunkte aufgezeigt, wie mit einfachen Mitteln Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen in die bestehenden Büros implementiert werden können.

Der gesamte Workshop bot darüber hinaus die Möglichkeit sich in Kleingruppen auszutauschen und weitere Impulse mit einzubringen. Abschließend wurde den Teilnehmern eine Roadmap an die Hand gegeben, wie das Office nach Corona, die eigene Kulturtankstelle, erfolgreich im Unternehmen implementiert werden kann.

Aufgrund der großen Resonanz, wurde bereits ein Folgetermin im Oktober für diese Veranstaltung festgelegt. Wir werden rechtzeitig wieder informieren.

 

Hier finden Sie die Aufzeichung des ersten Online-Workshops & Roundtables vom 28.07.2020:

 

Über Great Place to Work®:

Great Place to Work® ist ein international tätiges Forschungs- und Beratungsnetzwerk, das Unternehmen in über 100 Ländern weltweit bei der Gestaltung einer mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur unterstützt. Im Mittelpunkt steht dabei der Aufbau von Vertrauen, Begeisterung und Teamgeist. Neben unternehmensspezifischen Analyse- und Beratungsangeboten zur Verbesserung der Arbeitsplatzqualität und Arbeitgeberattraktivität, ermittelt das Institut im Rahmen überregionaler, regionaler und branchenspezifischer Zertifizierungen und Arbeitgeberwettbewerbe und in Zusammenarbeit mit namhaften Partnern regelmäßig sehr gute Arbeitgeber und stellt diese der Öffentlichkeit vor. Das deutsche Great Place to Work Institut wurde 2002 gegründet und beschäftigt am Standort Köln rund 80 Mitarbeiter. Weitere Informationen: www.greatplacetowork.de – www.greatplacetowork.com