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    Werner Aisslinger

    Werner Aisslinger, geboren 1964 in Nördlingen, Deutschland, studiert Industriedesign an der Hochschule der Künste (HdK) in Berlin. Von 1989-92 ist er freier Mitarbeiter bei Ron Arad, Jasper Morrison und im Studio de Lucchi in Mailand, 1993 gründet er sein eigenes Büro, „studio aisslinger“, mit Schwerpunkt Produktdesign, Designkonzepte und Markenarchitektur. Von 1994-97 hat er Lehraufträge an der HdK und am Lahti Design Institute, Helsinki und von 1998-2005 eine Professur an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe inne. 2006 ist Werner Aisslinger Projektsupervisor am Designlabor Bremerhaven und seit 2006 Jurymitglied und Kurator der Raymond Loewy Foundation sowie Jurymitglied beim Lucky Strike Design Award. Er lebt und arbeitet in Berlin.

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    Mario Bellini

    Mario Bellini, geboren 1935 in Mailand, Italien, studierte Architektur am Polytechnikum in Mailand. Von 1962-65 lehrt er am Istituto Superiore di Disegno Industriale in Venedig, von 1963-91 ist er Design-Berater von Olivetti. Ab 1963 entwirft er auch eigene Produkte und Möbel und gründet 1973 das Architektur- und Designbüro „Studio Bellini“ in Mailand. Von 1978-82 ist er Design-Berater für Renault. 1987 ehrt ihn das Museum of Modern Art in New York mit einer persönlichen Retrospektive. Von 1982-83 lehrt er an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien, von 1983-85 an der Domus Akademie in Mailand. Von 1986-91 ist er Chefredaktor des Magazins “Domus” und seit 1995 lehrt er Architektur an der Universität Genua und unterrichtet in vielen Kursen und Workshops in Lehrstätten und Universitäten auf der ganzen Welt.

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    Ronan and Erwan Bouroullec

    Ronan und Erwan Bouroullec, geboren 1971 bzw. 1976 in Quimper, Frankreich, studieren an der Ecole Nationale des Arts Décoratifs in Paris bzw. der Ecole des Beaux-Arts in Cergy Pontoise. Ronan beginnt gleich nach seiner Ausbildung alleine zu arbeiten, wobei ihm sein Bruder, der noch in Ausblidung ist, assistiert. Seit 1999 betreiben die beiden Brüder als gleichberechtigte Partner ein Design-Studio in Paris. Ihr Arbeitsgebiet reicht vom kleinen Gebrauchsgegenstand bis hin zu Architekturprojekten. Neben dem Entwurf von Wohn- und Büromöbeln, Vasen, Porzellan-Geschirren, Schmuck und diversen Wohnaccessoires gehört die Beschäftigung mit dem Raum und seiner Gestaltung zu den Konstanten ihres Schaffens.

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    Antonio Citterio

    Antonio Citterio, geboren 1950 in Meda, Italien, studiert Architektur am Polytechnikum in Mailand. 1972 beginnt er mit seiner Design- und Beratertätigkeit im Bereich Industrielles Design, von 1987-96 arbeitet er mit Terry Dwan im Studio Citterio/Dwan. Von 1990-92 hat Antonio Citterio einen Lehrauftrag an der Domus Akademie in Mailand und von 1993-95 ist er externer Prüfer des Furniture Design Kurses am Royal College of London, bevor er 1997 einen Lehrauftrag an der Universität La Sapienza in Rom annimmt. 1999 gründet er gemeinsam mit Patricia Viel „Antonio Citterio and Partners“ als multidisziplinäres Büro in Mailand und von 1999 bis 2002 unterrichtet er an der Fakultät für Architektur der Università della Svizzera Italiana. Seit 2006 hat er dort wieder einen Lehrstuhl inne.

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    Charles & Ray Eames

    Charles Eames, geboren 1907 in Saint Louis, Missouri, studiert Architektur an der Washington University in St. Louis und eröffnet 1930 sein eigenes Architekturbüro zusammen mit Charles M. Gray. 1935 eröffnet er mit Robert T. Walsh ein weiteres Architekturstudio und 1938 erhält er ein Stipendium der Cranbrook Academy of Art in Michigan, wo er ein Jahr später Design lehrt. 1940 gewinnt er zusammen mit Eero Saarinen den ersten Preis beim Wettbewerb „Organic Design in Home Furnishings“ („Organisches Design für Wohnraumaustattungen“) des Museum of Modern Art in New York und wird Leiter der Abteilung für Industriedesign an der Cranbrook Academy of Art. 1941 heiratet er Ray Kaiser.

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    Naoto Fukasawa

    Naoto Fukasawa, geboren 1956 in der Präfektur Yamanashi, Japan, studiert Kunst und 3D-Design an der Tama Art University in Tokio. Bis 1988 arbeitet er als Designer bei Seiko-Epson, von 1989-96 bei ID-two in San Francisco. 1996, zurück in Japan, etabliert er dort IDEO, bis er 2003 in Tokio sein eigenes Büro „Naoto Fukasawa Design“ gründet. Seit 2001, als er auch Berater von MUJI wird, beschäftigt er sich mit Haushaltsprodukten und elektronischen Geräten. 2003 gründet er die Marke Plusminuszero (±0) für Objekte des Haushaltes. Naoto Fukasawa arbeitet für verschiedene Unternehmen in Europa und für grössere japanische Unternehmen der Unterhaltungselektronikindustrie. Mit Jasper Morrison erarbeitet er die Aufsehen erregende Ausstellung „Super Normal“.

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    Alfredo Häberli

    Alfredo Häberli, geboren 1964 in Buenos Aires, studierte Industrial Design an der Hochschule für Gestaltung Zürich und eröffnete dort 1991 sein eigenes Studio. Für führende Designfirmen entwirft er nicht nur Möbel, Leuchten und Accessoires, sondern gestaltet auch Ausstellungen und Interieurs von Shops und Restaurants.

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    Christoph Ingenhoven

    Christoph Ingenhoven, geboren 1960 in Düsseldorf, Deutschland, studiert Architektur an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und ist ein Jahr an der Kunstakademie Düsseldorf. Er gründet 1985 das Architekturbüro Ingenhoven Architekten in Düsseldorf. Neben seiner Entwurfstätigkeit ist er Jurymitglied, Gutachter und Preisrichter in zahlreichen Wettbewerbsverfahren, hält weltweit Vorträge und ist Mitglied der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, des BDA, Bundes Deutscher Architekten, und des RIBA, Royal Institute of British Architects; er ist Beirat des Aedes Forum e.V., Berlin, Stiftungsrat der Stiftung Lebendige Stadt, Hamburg, Beirat der Internationalen Architektur Biennale, Rotterdam und Präsidiumsmitglied der Initiative Baukultur e.V., Berlin.

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    Hella Jongerius

    Hella Jongerius, geboren 1963 in de Meern, Holland, studiert Design an der Akademie für Industriedesign in Eindhoven. Internationale Aufmerksamkeit erregt sie danach durch ihre Zusammenarbeit mit dem niederländischen Designlabel “Droog Design”. Von 1998-99 lehrt sie an der Design Akademie in Eindhoven, von 2000-04 ist sie dort Head of the department Living/Atelier. 2000 gründet sie das Designstudio “JongeriusLab” in Rotterdam, in welchem sie viele ihrer Entwürfe – zumeist Geschirr, Vasen, Textilien und Möbel – auch selber herstellt und vertreibt. Hella Jongerius’ Arbeiten sind oft in Grenzbereichen von Design und Handwerk, von Kunst und Technik angesiedelt. Mit Jasper Morrison sowie Ronan und Erwan Bouroullec hat Hella Jongerius wesentlichen Anteil an der ständig wachsenden Vitra Home Collection.

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    Arik Levy

    Arik Levy, geboren 1963 in Tel Aviv, Israel, studiert Industrial Design am Art Center College of Design, La Tour de Peilz in der Schweiz. Von 1992-94 unterrichtet er an der Ecole Nationale Supérieur de Création Industrielle / Les Ateliers, Paris und in Design Workshops in unterschiedlichen Designschulen in Europa, gleichzeitig entwirft er Bühnenbilder für Modernen Tanz für das Grand Theater Genf, das Niederländische Tanz Theater, das Finnische Nationale Balletthaus und das BatSheva Dance Center in Israel. 1997 gründet er mit Pippo Lionni "L design".

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    Greg Lynn

    Greg Lynn, geboren 1964 in Ohio, USA, studiert Architektur und Philosophie an der Miami University of Ohio und Architektur an der Princeton University. 1987 arbeitet er bei Antoine Predock Architect, von 1990-94 im Büro von Peter Eisenmann. 1994 macht er sich mit dem Büro „Greg Lynn FORM“ in Hoboken, New Jersey, selbständig, 1998 zieht das Büro nach Venice, Kalifornien. Projekte und Publikationen von Greg Lynn tragen wesentlich dazu bei, dass die Arbeit mit dem Computer nicht nur als Rationalisierungshilfe, sondern als noch lange nicht ausgeschöpftes Potential für den eigentlichen Entwurfsprozess begriffen wird. 

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    Alberto Meda

    Alberto Meda, geboren 1945 in Tremezzina, Italien, studiert Maschinentechnik am Polytechnikum in Mailand. Von 1972-79 ist er technischer Direktor bei Kartell, danach freier Designer für Unternehmen wie Alias, Alessi, Cinelli, Colombo design, Ideal Standard, Luceplan, Legrand, Mandarina Duck, Omron Japan, Philips, Olivetti oder Vitra, von 1981-85 ist er ausserdem Projektberater bei Alfa Romeo. Von 1983-87 lehrt er Industrietechnologie an der Domus Akademie in Mailand. 1995 liest er am Polytechnikum Mailand und wird Vorstandsmitglied im Designlabor Bremerhaven. Seit 2003 lehrt er an der Universität IUAV Venedig und hält Vorlesungen u.a. in Chicago, St.Louis (Washington University), Stockholm, Boisbuchet (Vitra Design Museum Workshops), Miami, São Paulo, Ulm, Istanbul und Toronto.

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    Herzog & de Meuron

    Jacques Herzog & Pierre de Meuron, geboren am 19. April bzw. 8. Mai 1950 in Basel, Schweiz, studieren an der Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH Zürich Architektur. 1978 gründen sie das Architekturbüro Herzog & de Meuron in Basel (weitere Partner: 1991 Harry Gugger, 1994 Christine Binswanger, 2004 Robert Hösl, 2004 Ascan Mergenthaler und 2006 Stefan Marbach). Jacques Herzog hält 1983 eine Gastprofessur an der Cornell University, Ithaca, N.Y. 1994 wird er als Professor an die Harvard University in Cambridge berufen. Pierre de Meuron hat im Jahr 1989 eine Gastprofessur an der Harvard University inne und wird dort 1994 ebenfalls zum Professor berufen. Im Jahr 1999 erfolgt an beide Architekten der Ruf an die ETH Zürich. Hier gründen sie gemeinsam mit Roger Diener und Marcel Meili das ETH Studio Basel/Institut Stadt der Gegenwart.

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    Jasper Morrison

    Jasper Morrison, geboren 1959 in London, England, studiert am Royal College of Art in London und kommt anschliessend über ein Stipendium nach Berlin an die Hochschule der Künste. 1986 gründet er sein eigenes Designstudio in London. Er erregt erstes Aufsehen durch die klaren Konzepte der Rauminstallationen „Reuters News Center“ an der Documenta 8 in Kassel und „Some new items for the home“ in der DAAD Galerie in Berlin, die als Reaktion auf den Formenüberschwang der Postmoderne formal stark reduzierte Objekte zeigen. Jasper Morrison wird zum Vorreiter der „Neuen Einfachheit“, die für eine bescheidene und zugleich ernsthaftere Auffassung von Design einsteht. Neben Möbeln entwirft er auch Leuchten, Wohnaccessoires, Textilien, eine Strassenbahn für die Stadt Hannover und die Busstation des Vitra Campus in Weil am Rhein.

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    George Nelson

    George Nelson, geboren 1908 in Hartford, Connecticut, USA, studiert Architektur an der Yale University. Ein Stipendium ermöglicht ihm 1932-34 ein Studium an der Amerikanischen Akademie in Rom. In Europa kommt er mit den Bauten und Protagonisten der Moderne in Berührung. 1935 tritt er in die Redaktion des „Architectural Forum“ ein, der er bis 1944 angehört. 1944 veröffentlicht er dort einen Grundsatzartikel über Wohnungsbau und Möbeldesign, der die Aufmerksamkeit von D.J. DePree, Chef der Möbelfirma Herman Miller, erregt. Kurze Zeit später wird George Nelson Designdirektor von Herman Miller. In dieser Position, die er bis 1972 innehat, wird er zu einer Schlüsselfigur des amerikanischen Designs: Er holt Charles & Ray Eames, Isamu Noguchi und Alexander Girard zu Herman Miller. Die Zusammenarbeit mit Vitra beginnt 1957. Daneben betreibt er seit 1946 sein eigenes Gestaltungsbüro und schafft einige Entwürfe, die als Ikonen des „Mid-Century-Modern“ gelten. 

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    Isamu Noguchi

    Isamu Noguchi, geboren 1904 in Los Angeles als Sohn des japanischen Dichters Yone Noguchi und der amerikanischen Schriftstellerin Leonie Gilmour, studiert an der Columbia Universität und an der Leonardo da Vinci Art School. Er gründet anschliessend sein erstes eigenes Atelier und erhält 1927 ein Guggenheim-Stipendium. Danach ist er Assistent von Constantin Brancusi in Paris und zeigt eine erste Ausstellung in New York. Er studiert Pinselzeichnung in China und arbeitet mit Ton bei Jinmatsu Uno in Japan. Dieses Leben und Arbeiten in unterschiedlichen Kulturkreisen spiegelt sich in seinem künstlerischen Schaffen wider. Isamu Noguchi gilt als Universaltalent und schafft neben Skulpturen, Bühnenbildern, Möbeln, Leuchten, Interieurs auch öffentliche Plätze und Gärten. Sein bildhauerischer Stil ist einer organischen Formensprache verpflichtet und beeinflusst das Design der Fünfziger Jahre dauerhaft. 

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    Barber Osgerby

    Edward Barber, geboren 1969 in Shrewsbury, und Jay Osgerby, geboren 1969 in Oxford, studierten gemeinsam Architektur und Innenarchitektur am Royal College of Art in London. 1996 gründeten sie ihr eigenes Architektur- und Designbüro Barber Osgerby. Seit jener Zeit arbeiten sie zusammen an der Schnittstelle von Industriedesign, Möbeldesign und Architektur.

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    Verner Panton

    Verner Panton, geboren 1926 in Gamtofte, Dänemark, besucht die Technische Schule in Odense und studiert anschliessend Architektur an der Königlichen Kunstakademie Kopenhagen. Von 1950-52 arbeitet er im Architekturbüro von Arne Jacobsen und gründet 1955 sein eigenes Architektur- und Designstudio. Mit seinen auf geometrischen Formen basierenden, von der Firma „Plus-linje“ hergestellten Möbeln erregt er erstmals Aufmerksamkeit. In den folgenden Jahren entstehen zahlreiche Sitzmöbel und Leuchten.

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    Jan Prouvé

    Jean Prouvé, geboren 1901 in Paris, Frankreich, absolviert eine Ausbildung als Kunstschmied bei Emile Robert, Enghien und Szabo in Paris. 1924 eröffnet er eine eigene Werkstätte in Nancy und produziert schon 1925 die ersten Möbel aus umgeformtem Stahlblech. 1930 ist er Mitbegründer der Künstlervereinigung "Union des Artistes Modernes" (U.A.M.), 1931 gründet er "Les Ateliers Jean Prouvé". Dort entstehen in den 30er Jahren zahlreiche Möbel sowie die ersten vorgefertigten Architekturelemente, etwa für das „Maison du Peuple“ in Clichy (in Zusammenarbeit mit den Architekten Beaudoin und Lods), das durch seine Stahl- und Glaskonstruktion grosses Aufsehen erregt.

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    Arad Ron

    Ron Arad, geboren 1951 in Tel Aviv, Israel, studiert an der Bezalel Academy of Art and Design in Jerusalem und anschliessend an der Architectural Association in London. 1981 eröffnet er sein eigenes Designbüro „One Off Ltd.“ in London zusammen mit Caroline Thorman und beginnt mit der handwerklichen Produktion seiner unkonventionellen, meist aus Stahlblech zusammengschweissten Möbel, die sich durch einen stark skulpturalen Charakter auszeichnen. 1989 gründet er zusammen mit Alison Brooks, einer kanadischen Architektin, die „Ron Arad Associates Ltd.“. Seit Ende der 80er Jahre entwirft er auch Möbel und Objekte für die Serienproduktion. 1994 gründet er das "ron arad studio" in Como und ist bis 1997 Gastprofessor für Produktdesign an der technischen Hochschule in Wien. Seit 1997 ist er Professor für Industrie- und Möbeldesign am Royal College of Art in London.

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    Eero Saarinen

    Eero Saarinen, geboren 1910 in Kirkkonummi, Finnland, als Sohn des Architekten Eliel Saarinen, studiert 1929 und 1930 in Paris an der Académie de la Grande Chaumière Bildhauerei und anschliessend bis 1934 Architektur an der Yale University in New Haven. Ein Yale-Stipendium ermöglicht ihm eine Reise nach Europa. 1936 kehrt er in die USA zurück und arbeitet im Architekturbüro des Vaters. Zudem erhält er einen Lehrauftrag an der Cranbrook Academy in Bloomfield Hills. Hier lernt Eero Saarinen Charles Eames kennen, mit dem er an neuen Möbelformen experimentiert. Es entstehen die ersten Entwürfe für Möbel aus verformtem Schichtholz. 1940 nehmen die beiden am Wettbewerb "Organic Design in Home Furnishings" des Museum of Modern Art in New York teil. In der Folge gestaltet Eero Saarinen zahlreiche ikonische Möbel, insbesondere für Knoll International. 

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    Maarten Van Severen

    Maarten Van Severen, geboren 1956 in Antwerpen, Belgien, studiert Architektur an der Kunstschule in Gent. 1986 entwirft er seine ersten Möbel und gründet 1987 eine Werkstatt für Möbeldesign mit limitierter, semiindustrieller Produktion. Die Einheit von Gestaltung und Produktion ist lange Zeit eine wesentliche Basis für seine Arbeit, die geprägt ist von der Auseinandersetzung mit einigen elementaren Möbeltypen wie Stuhl, Tisch, Liege, Regal und Schrank. Für diese erarbeitet er wiederum elementare Lösungen, die stets auf einer umfassenden gestalterischen Recherche zu Fragen nach Form, Material und Konstruktion basieren. Ab 1990 arbeitet Maarten Van Severen eng mit Rem Koolhaas zusammen und widmet sich auch innenarchitektonischen Aufgaben. 

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    Philippe Starck

    Philippe Starck, geboren 1949 in Paris, Frankreich, studiert an der privaten Ecole Nissim de Camondo in Paris. Anfang der 70er Jahre arbeitet er für kurze Zeit als Art Director bei Pierre Cardin, ehe er sich als Innenarchitekt und Produktdesigner selbständig macht und seine in beiden Bereichen ausserordentliche Karriere beginnt: Er entwickelt sich, nicht zuletzt durch seine meisterliche Selbstinszenierung, zum weltweit bekannten Star-Designer mit einer kaum noch zu überschauenden Anzahl von Projekten und Produkten. 1986 unterrichtet er an der Domus Akademie in Mailand, 1999 gründet er zusammen mit dem Projektentwickler John Hitchcox „Yoo“ für Design, Branding sowie Marketing für den Wohn-, Hotel-, Freizeitbereich weltweit.

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    Sori Yanagi

    Sori Yanagi, geboren 1915 in Tokio, besucht die dortige Kunstschule und arbeitet von 1940-1942 im Büro der Designerin Charlotte Perriand. 1952 gründet er das Yanagi Industrial Design Institute, das im Laufe der Zeit ausserordentlich viele Gebrauchsobjekte und Möbel gestaltet. Sori Yanagis organisch geformte Entwürfe verbinden westliches Industriedesign mit der kunsthandwerklichen Tradition Japans. So wird Sori Yanagi einer der bedeutendsten japanischen Designer der Nachkriegszeit. Ausser Möbeln entwirft er Leuchten, Glasobjekte, Besteck, Kinderspielzeuge, U-Bahn-Stationen, Autos und Motorräder. 1977 wird Sori Yanagi Direktor des Japanischen Museums für Volkskunst in Tokio.

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